Interview: Karriere in der Qualitätsicherung – Fachkompetenz allein reicht nicht mehr1 | 10 | 15

Fachlich sind Mitarbeiter in der Qualitätssicherung meistens stark. Aber was Soft Skills und interkulturelle Kompetenz angeht, ist häufig Luft nach oben. Das zeigt eine Forschungsstudie zu den unterschiedlichen Berufsbildern in der Qualitätssicherung, die die DGQ in diesem Jahr durchgeführt hat. Warum es so wichtig ist, diese und weitere Fähigkeiten aufzubauen, erklärt Marktforschungsexperte Dr. Ottmar Franzen im Interview mit DGQ-Produktmanager Marco Rasper.

Über den Autor:

Dr. Ottmar Franzen ist Diplom-Kaufmann und seit 1996 Geschäftsführender Gesellschafter der Konzept & Markt GmbH. Nach seiner Promotion an der Universität Göttingen wechselte er 1990 zum LINK-Institut, Luzern, Schweiz. Danach war er bei Nielsen, Frankfurt, Leiter der Customized Consumer Research. Franzen ist Marktforscher BVM, Unternehmensberater BDU, Mitbegründer des Brand Valuation Forum, Stellvertretender Obmann im DIN-Normungsausschuß NAGD-04-20 "Monetäre Markenwertmessung" und langjähriges Jurymitglied im DMV-Wissenschaftspreis.

2 Kommentare bei “Interview: Karriere in der Qualitätsicherung – Fachkompetenz allein reicht nicht mehr”

  1. Hallo Herr Dr. Franzen, Hallo Herr Rasper,

    ich merke es immer wieder, dass tatsächlich auf Grund der Verdichtung der Arbeitsmenge und des Arbeitsinhalts die Qualität der Dienstleistung leidet. Da ich nicht den Trend sehe, dass dieses Verhalten abnimmt, ist die Nachfrage nach Innovationen, die bei der Arbeit unterstützen und Zeit einsparen aus meiner Sicht immer grösser geworden.

    freundliche Grüsse

    Jakob Scheidt

  2. Marco Rasper sagt:

    Sehr geehrter Herr Scheidt,

    herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung, die inhaltlich ebenfalls durch unsere Studie gestützt wird und uns alle sicherlich nicht wundert. In Kurzform lautete die Rückmeldung unserer Befragten: Die Anforderungen der Kunden sowie das Arbeitsvolumen steigen steigt an, ohne dass dass man davon ausgehen kann, dass neue Mitarbeiter eingestellt werden.
    Daraus resultieren dann sicherlich Überlastungserscheinungen beim Einzelnen einerseits und ggf. Qualitätsmängel einer ganzen Organisation andererseits.
    Unsere Befragten benannten daher aus diesem Grund Weiterbildungsbedarfe in den Bereichen Zeitmanagement, Kommunikationstechniken und Konfliktmanagement.
    Aus persönlichen Rückmeldungen entnehmen wir zusätzlich auch den Bedarf nach Förderung der eigenen Verhandlungsfähigkeiten.
    Herzlichen Gruß
    Marco Rasper

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