Infografik Compliance: Nachholbedarf trotz positiver Entwicklung17 | 05 | 17

Compliance schützt Unternehmen vor Schäden durch Wirtschaftskriminalität

Bereits in der 2016 erschienen Studie „Wirtschaftskriminalität in der analogen und digitalen Wirtschaft 2016“ im Auftrag von PWC und der Universität Halle-Wittenberg wird deutlich, dass klassische Wirtschaftskriminalität und E-Crime zu den größten Compliance-Risiken für Unternehmen gehören. Vor allem das Risiko für Attacken aus dem Internet steigt: in den vergangenen zwei Jahren sind 34 Prozent der deutschen Unternehmen Opfer von E-Crime in Form von Datenspionage, Computerbetrug und Manipulation von Kontodaten geworden.

Der aktuelle Fall der Ransomware (Erpressungs-Software) WannaCry zeigt, welches Ausmaß E-Crime in Form von Schadsoftware annehmen kann. (IT-)Compliance kann solche Angriffe zwar nicht verhindern, aber Mitarbeitern Handlungsleitfäden an die Hand geben, die sowohl den Umgang mit den betroffenen Rechnern oder Systemen als auch die nötige Kommunikation (z.B. Information an die IT) beinhalten. Compliance-Management und auch IT-Risk-Management-Systeme gelten heute deshalb als Best Practice und stellen einen echten Wettbewerbsvorteil dar.

Infografik zeigt Nachholbedarf bei Compliance trotz positiver Entwicklung in den Unternehmen

Dennoch hat Compliance in vielen Unternehmen noch immer einen schweren Stand: sinkendes Bewusstsein im Management als auch fehlende Akzeptanz für das Thema sind ein Grund hierfür.

Diese und weitere interessante Zahlen und Fakten zum Thema Compliance aus dem CMS Compliance-Barometer 2016 haben wir für Sie in einer Infografik zusammengefasst:

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Das notwendige Know-how um Unternehmen professionell zu schützen, ist umfassend und komplex. Die DGQ veranstaltet deshalb ein mehrtägiges Seminar mit dem Titel „Compliance-Officer“. Es wendet sich in erster Linie an Personen, die Compliance-Systeme einrichten und umsetzen sollen.

Über den Autor:

Christina Eibert ist seit März 2017 Produktmanagerin bei der DGQ Weiterbildung. Dort ist die studierte Sozialwissenschaftlerin für die Konzeption von Weiterbildungsinhalten und -formaten verantwortlich.

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