Indien und Deutschland: Gemeinsam stark für Qualität16 | 06 | 15

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Die Deutsche Gesellschaft für Qualität freut sich über einen neuen Meilenstein der internationalen Zusammenarbeit: Am 05. Juni 2015 haben wir in der Berliner Landesgeschäftsstelle der DGQ ein „Memorandum of Understanding“ mit dem Quality Council of India (QCI) unterzeichnet. Dazu durften meine Kollegin und Landesgeschäftsstellenleiterin Ost, Frau Friederike Samel, und ich, den Präsidenten des QCI, Herrn Adil Zainulbhai, und dessen Geschäftsführer, Herrn Anil Jauhri, begrüßen.

Die Marke „Made in Germany“ ist weltweit ein Garant für Premium-Qualität. Doch sie steht vor Herausforderungen. Internationale Kooperationen wie mit dem QCI sind essentiell, um die Spitzenposition deutscher Unternehmen am Weltmarkt zu stärken.

Die jüngste Partnerschaft erleichtert deutschen Unternehmen den Zugang zu einem der größten Wachstumsmärkte weltweit, der zudem stark auf Innovation und Technologie fokussiert. Der wechselseitige Austausch von Informationen, Erfahrungen und Best-Practices zu den Themen Qualität und Qualitätsmanagement wird beide Länder voranbringen. In enger Zusammenarbeit werden wir in den nächsten Monaten zahlreiche Projekte umsetzen. Dazu zählen die Entwicklung eines gemeinsamen Trainingsprogramms, die gegenseitige Anerkennung von Zertifikationen sowie die Organisation von Konferenzen und Seminaren. Unsere Partnerschaft gewährleistet so einheitliche Qualitätsstandards und erleichtert den Fachkräfteaustausch.

Über das Quality Council of India (QCI)

Das Quality Council of India ist eine Non-Profit-Organisation – gegründet von der indischen Regierung in Zusammenarbeit mit der im Land ansässigen Industrie. Die Aktivitäten der Organisation stehen unter dem Motto “Quality for National Well Being”. Das QCI hat es sich zum Ziel gesetzt, hohe Qualitätsstandards in Bereichen wie Umweltschutz, Bildung und Dienstleistung auf individueller, organisatorischer und gesellschaftlicher Ebene zu erreichen und aufrechtzuerhalten.

Über den Autor:

Der Diplom-Verwaltungswirt Udo Hansen (63), Präsident eines Bundespolizeipräsidiums a.D., hat unterschiedliche Führungsfunktionen wahrgenommen: Referatsleiter im Bundesministerium des Inneren (BMI), Behördenleiter des Bundesgrenzschutzes (BGS) am Flughafen Frankfurt am Main, Präsident des Bundespolizeipräsidiums Ost. Dabei hat er sich vor allem mit der Einführung von Managementmethoden nach dem EFQM-Modell in größeren Behörden und der Einführung eines Leitbildes für den Bundesgrenzschutz bzw. für die Bundespolizei einen Namen gemacht. Parallel dazu hat Hansen an verschiedenen Hochschulen seine Erfahrungen mit dem Themenfeld Qualität vermittelt. Eines seiner Ziele ist es, die DGQ noch stärker als führende Non-Profit-Organisation für Qualität zu positionieren.

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