Effizient das Ziel erreicht: Zehn zertifizierte DGQ-Prozessmanager besiegeln erfolgreiche Auftaktveranstaltung9 | 02 | 17

Prozessmanagement

Erster Lehrgang „Prozessmanagement für Effizienz und Zielerreichung – Vorgehen in fünf Schritten“ wird positiv bewertet

Prozessmanagement 3Fünf Tage, fünf Schritte, rund um Methoden und praktische Fallbeispiele. Die erste Veranstaltung der DGQ-Lehrgangsreihe „Prozessmanagement für Effizienz und Zielerreichung – Vorgehen in fünf Schritten“ kam bei den Teilnehmern und Prüfungsabsolventen sehr gut an. Die mit dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen gemeinsam entwickelte Weiterbildung startete mit einem fünftägigen Training und einem anschließenden Prüfungstag Ende November 2016 in Bad Vilbel.

Informativ, methodisch, hochwertig

Prozessmanagement 2Die Rückmeldungen der insgesamt 16 Teilnehmer, von denen zehn die anspruchsvolle Prüfung absolviert und bestanden haben, sprechen für den Mehrwert des neuen Trainings. Mehr als die Hälfte der Trainingsteilnehmer bezeichnen den Charakter der Weiterbildung als „informativ und kurzweilig“ und empfanden größtenteils ihre Erwartungen als übertroffen. Die Vermittlung der Inhalte wird als „methodisch mit theoretisch fundiertem Hintergrund“ an zweiter Stelle genannt. Gleichrangig schätzen die Teilnehmer sowohl die „qualitative Hochwertigkeit in Unterlage und Konzept“ alsauch die sehr ausgewogene Kombination von Theorie und praktischer Anwendung.

Hohe Motivation, positive Ausblicke

Ein wirkungsvolles Prozessmanagement ist einer der zentralen Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Es braucht fundierte Methodenkenntnisse sowie professionelle Methodenanwender, die den Schritt von der Theorie in die Praxis in Organisationen sicherstellen. Das war auch den Teilnehmern des ersten DGQ-Prozessmanager Trainings bewusst. Dementsprechend hoch war die Motivation, entsprechende Kompetenzen aufzubauen. Defizite in Prozessen zu analysieren und Führungskräfte beraten zu können, waren nur einige Aspekte, die die Teilnehmer antrieben. Die Trainingsteilnehmer bestätigten zudem, dass sie sich auf die meisten methodischen Herausforderungen im Prozessmanagement gut vorbereitet fühlen. Der Erwerb neuer Kompetenzen gibt ihnen Sicherheit, ihren Zielen und Motivationen nachkommen zu können. Viele haben die Weiterbildung mit einer persönlichen Liste an konkreten nächsten Schritten abgeschlossen. Diese reichen von der Anwendung neuer Tools über die Vertiefung von Prozessanalysen bis hin zum Einsatz von neuem Prozesswissen für die Verschmelzung von Geschäftsbereichen. Gerade als Produktmanagerin freut es mich, wenn unser Ansatz, umfassend und zugleich praxisnah weiterzubilden, Früchte trägt. Es ist ein durchweg positives Fazit, wenn die Teilnehmer das Gelernte aktiv und überzeugt in ihrem Unternehmen einbringen möchten. Einige Teilnehmer haben uns das auch persönlich bestätigt. Feedback und weitere Informationen zum DGQ-Prozessmanager.

Wertvoller Erfahrungsaustausch, neue Impulse

Grafik Studie ProzessmanagementNeben der effektiven Systematik des Trainings, das Methoden anhand eines Fallbeispiels in fünf Schritten für die erfolgreiche Prozessgestaltung und -optimierung vermittelt, heben die Prüfungsabsolventen den Charakter der anspruchsvollen, aber für sie gewinnbringenden Prüfung hervor. Bestandteil der Prüfung ist es, anhand einer Simulation eine Methode einzuführen und zu präsentieren. Das Besondere daran: Diese Methode wird auf einen unternehmenseigenen Prozess angewendet. Den dadurch entstehenden Erfahrungsaustausch, durch neue Impulse aus der Gruppe, empfinden die Teilnehmer als äußerst wertvoll.

Was sind Ihre Zielsetzungen im Prozessmanagement? Fühlen Sie sich als Beschäftigter im Prozessmanagement ausreichend qualifiziert bzw. besitzen Ihre Prozessmanager die erforderlichen Kompetenzen für eine effiziente Arbeit?

Bilder: Bernd Euring

Über den Autor:

Claudia Nauta, geb. 1969 in Herten/Westf., ist seit 2004 bei der DGQ in der Weiterbildung beschäftigt. Sie verantwortet dort die Trainings zu Umwelt-, Energie-, Arbeitsschutzmanagementsystemen, Prozessmanagement und Audits. Die Anwendung der ISO-Normen hat sie vorab in der Beratung und in Stabstellenfunktion von der Pike auf gelernt und nebenberuflich als Auditorin in der Zertifizierung sowie als EFQM-Assessorin verfeinert. Die Erfahrungen mit Managementsystemen aus unterschiedlichsten Branchen kombiniert sie in der Weiterbildung mit erwachsenenpädagogischen Konzepten.

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