Die Woche in der DGQ15 | 03 | 17

Die Woche in der DGQ Qualitätsmanagement

Wie tickt der Mensch? Welche Muster und hirnphysiologischen Abläufe liegen dahinter und wie kann man diese Beeinflussen, um Risiken zu minimieren. Ein spannendes Thema wartet im Regionalkreis Braunschweig zum Thema: „Der Mensch – Risiko und Chance gleichzeitig“ auf Sie. Informationen zu dieser und allen weiteren Veranstaltungen der kommenden Woche lesen Sie in diesem Beitrag. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und einen guten Start in die neue Woche!

Sie sind noch kein DGQ-Mitglied? Gerne können Sie an den Terminen teilnehmen. Unsere Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen. Wenn Ihnen unser Angebot gefällt, Sie sich für Themen rund um Qualitätsmanagement interessieren und Sie sich regelmäßig beteiligen, freuen wir uns über Ihr Commitment in Form einer Mitgliedschaft in der DGQ.

Montag – 20. März

Der überarbeitete Prozessauditstandard VDA 6.3 – 3. Auflage 12/2016

Der etablierte Auditstandard VDA 6.3 (2. Ausgabe 2010) wurde 2016 vom VDA-Arbeitskreis 6.3 überarbeitet und auf Basis der Erfahrungen und Rückmeldungen präzisiert.

Zielsetzung war die Vereinfachung der Auswertung sowie die Präzisierung und die Anpassung des Fragenkatalogs an die neuen Anforderungen.

Im Vortrag geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Änderungen.

Ihr Referent an diesem Abend: Waldemar Klaka, bfk Ingenieure, Nürnberg

Los gehts um 18:30 Uhr (bis 20:30 Uhr) in der TÜV Rheinland Akademie, Nürnberg (Anfahrt).

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung!

Dienstag – 21. März

Unconscious Bias: Unbewusste Denkmuster und Stereotype in Organisationen erkennen

Menschen in Teilzeit haben kein Interesse an Karriere, Frauen sind kommunikativ und Männer durchsetzungsstark, Muslime intolerant und Schwule affektiert – solche und andere Vorurteile kennen wir alle. Zugleich nutzen wir alle unbewusste Denkmuster und Stereotype, denn sie reduzieren die vielen Informationen, die täglich auf uns einprasseln, und fassen sie in handhabbare Kategorien zusammen. Vereinfachungen und Kategorisierungen sind menschlich – sie führen aber auch dazu, dass wir Menschen, die uns ähneln, automatisch sympatisch finden, uns Fremdes und Ungewohntes eher suspekt ist und wir mentale Abkürzungen nehmen, in dem wir fehlende Informationen über andere automatisch ergänzen. Das reduziert Vielfalt in Organisationen, denn es beeinflusst zum Beispiel wer eingestellt wird, Förderung erhält oder den nächsten Karriereschritt macht.

Ziel des Vortrages mit Jessica Gedamu, Gender & Diversity-Expertin der EAF Berlin, ist es, die Teilnehmenden für unbewusste Denkmuster und Stereotype zu sensibilisieren und aufzuzeigen, wie sie unser Verhalten und unsere Entscheidungen beeinflussen. Der Vortrag geht auf verschiedene Aspekte von Unconscious Bias ein: darauf, wie unser Gehirn funktioniert und wie Erfahrungen, Kultur, unbewusste Denkmuster und versteckte Vorurteile fast unmerkbar unsere Entscheidungen beeinflussen. Die Teilnehmenden werden darauf aufgefordert, sich in einen Thesenbarometer zu verschiedenen Aussagen zu positionieren. Es wird angeregt, darüber nachzudenken an welchen Stellen z.B. im Organisationskontext verzerrte Entscheidungen getroffen werden und zeigt anhand von Praxisbeispielen Lösungswege auf. Durch die interaktive Herangehensweise werden die Teilnehmenden dazu ermutigt, über ihren eigenen (Arbeits-) Kontext nachzudenken und ihre Erkenntnisse in den Arbeitsalltag zu übertragen.

Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr (bis 19:00 Uhr) in der DGQ Landesgeschäftsstelle Ost, Berlin (Anfahrt).

Melden Sie sich direkt an!

Mittwoch – 22. März

ISO 9001:2015 – Wissen der Organisation

Das Informationszeitalter und die Wissensgesellschaft sind zu alltäglichen Begriffen in unserer Gesellschaft geworden. Daraus folgend wurde in einer Vielzahl von Organisationen die Bedeutung bzw. der Wert des Wissens längst als maßgeblicher Erfolgsfaktor erkannt.

Es stellt sich die Frage, wie es den Unternehmen gelingt, die Ressource Wissen in die bestehenden Managementsysteme zu integrieren? Dabei müssen die Organisationen das Wissen bestimmen, das notwendig ist, um die Unternehmensprozesse so durchzuführen, dass die Konformität von Produkten und Dienstleistungen sichergestellt ist.

Demzufolge wurde in der aktuellen Revision ISO 9001:2015 ein entsprechender Abschnitt eingefügt, der den Umgang mit Wissen beschreibt:

  • Demnach ist das notwendige Wissen zu bestimmen, das eine Organisation benötigt, um den normalen Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten
  • Das notwendige Wissen muss aktuell gehalten und beständig weiterentwickelt werden.
  • Das Wissen muss so weitergegeben werden, dass es in de Organisation wirksam werden kann. Neues Wissen muss erlangt werden, um auf externe Rahmenbedingungen und Trends antworten zu können.

Sie sehen sich evtl. mit den Fragen Ihrer Kollegen, Vorgesetzten oder Mitarbeiter konfrontiert:

  • Warum gibt es diese neue Forderung?
  • Wie sollen wir sie in unserer Organisation sinnvoll umsetzen?
  • Bringt diese Forderungen uns weiter?
  • Wie kann das Wissensmanagement gestaltet, organisiert und eingeführt werden?
  • Was bringt der Wissenstransfer?
  • Wie ist das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen?
  • Was sind die häufigsten Gründe, warum Wissensmanagement-Projekte scheitern?

Diese und andere Fragestellungen werden im Rahmen dieses Vortrags mit Olaf Schmidt, Geschäftsführer k+k services Gmbh, Fellbach, aufgezeigt und diskutiert.

Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr (bis 20:30 Uhr) im SpOrt Stuttgart (Anfahrt).

Zur Anmeldung

Donnerstag – 23. März

Der Mensch – Risiko und Chance gleichzeitig!

Menschliches Versagen ist niemals eine letzte brauchbare Erklärung für Fehlleistungen.

Es gilt zu erkennen, wie der Mensch tickt, d.h. welche Muster und hirnphysiologischen Abläufe dahiniter liegen und wie man sie beeinflussen kann, um Risiken zu minimieren.

Besonders wertvoll hat sich dabei die Analyse vom menschlichen Erlebensvorgängen erwiesen, wozu anhand von Anwendungsbeispielen die Vorteile und Möglichkeiten aufgezeigt werden.

  • Die Logik des Misslingens
  • Bilder im Kopf, die Falle der Wahrnehmung
  • Menschliche Grundbedürfnisse, neurowissenschaftliche Erkenntnisse
  • Kraftquelle Stärken – Stärken stärken
  • Erlebensanalysen, die Wünsche hinter den Meinungen kennenlernen, Basis für wirkungsvolle Innovationen

Ihre Referentin an diesem Abend: Diplom-Psychologin Regina von Diemer, ip & ipq (Institut Psychologie Institut für persönliche Qualität) in Königstein/Taunus.

Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr (bis ca. 20:00 Uhr) in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, Braunschweig (Anfahrt).

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Ihre Anmeldung bis Donnerstag, den 16. März 2017.

Führung und Qualität – Status Quo: Entwicklungen und möglicher Handlungsbedarf

Sie erhalten einen Überblick, was sich in der neuen Norm ISO 9001:2015 ändert. Auch wenn das Kapitel 5 der Norm zur Führung deutlich umfangreicher geworden ist, bleiben nicht selten Fragezeichen bei der Umsetzung, ganz abgesehen vom „Nachweis“, wenn der Auditor kommt.

Dr. Michael Schmidt, Senior Managing Partner, Business Perfomance Academy, Heidelberg, führt die Teilnehmer durch wichtige Führungsthemen:

  1. Führung und Qualität – Status Quo: Überblick der Neuerungen zur ISO 9001:2015, Entwicklungen und möglicher Handlungsbedarf
  2. Umsetzen: Möglichkeiten zur Umsetzung in der Unternehmenskultur als Schlüssel im Qualitätsmanagement und der Vision, Mission, Strategie, Ziele in Bezug auf das Umfeld und der interessierten Parteien, z.B. im Rahmen der Qualitätspolitik und Managementbewertung
  3. Führung vorleben: Voraussetzung ist die Einführung/Umsetzung/Verständnis einer lernenden Organisation durch die oberste Leitung und den weiteren Führungskräften, u.a. Transparenz (Klarheit über Ziele, Aufgaben und Zukunft, Fehlertoleranz, etc.)
  4. Kompetenzen schaffen: Kompetenzen wie Proaktivität, Zielfokussierung, Ausdauer und Stabilität, soziale Intelligenz, konkrete Kommunikation und Komplexität zu beherrschen sind unerlässlich. Für die Performance eines guten Managers ist das Verhalten mindestens ebenso entscheidend, wie die Leistungsergebnisse. Erfahren Sie Impulse für Führungskräfte, die so in keiner Norm stehen.
  5. Transfer: Zum Abschluss bekommen Sie Anregungen zur möglichen Umsetzung in der Rolle einer Führungskraft als auch in der Rolle des QM-Beauftragten.

Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr (bis 20:30 Uhr) im Ballei Restaurant Neckarsulm (Anfahrt).

Wir freuen uns über Ihre verbindliche Anmeldung!

Es war keine Veranstaltung in Ihrer Nähe dabei? Dann besuchen Sie die Seite Ihres DGQ-Regionalkreises und schauen Sie, welche Veranstaltungen rund um das Thema Qualitätsmanagement Sie in den kommenden Wochen erwarten. Für Ihre sichere Planung bitten wir Sie außerdem, sich am aktuellen Tag auf der Seite des Regionalkreises zu informieren, ob die Veranstaltung stattfindet oder ausgebucht ist. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünschen eine spannende Woche!

Über den Autor:

Laura Langendorf ist 22 Jahre alt und hat Ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit den Schwerpunkten Marketing/Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit/Veranstaltungsmanagement bei der DGQ absolviert. Seit Juni 2017 unterstützt Sie das Team Mitgliederservice.

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