Die Woche in der DGQ11 | 09 | 17

Die Woche in der DGQ Qualitätsmanagement

Jeden Montag geben wir Ihnen auf dem DGQ Blog eine Übersicht zu allen Veranstaltungen rund um das Thema Qualitätsmanagement. Es erwarten Sie Vorträge zu aktuellen Themen, spannende Workshops, Betriebsbesichtigungen und vieles mehr des deutschlandweiten Netzwerks der DGQ Regionalkreise. Wir wünschen Ihnen einen guten Start in die neue Woche und viel Spaß beim Lesen.

Sie sind noch kein DGQ-Mitglied? Gerne können Sie an den Terminen teilnehmen. Unsere Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen. Wenn Ihnen unser Angebot gefällt, Sie sich für Themen rund um Qualitätsmanagement interessieren und Sie sich regelmäßig beteiligen, freuen wir uns über Ihr Commitment in Form einer Mitgliedschaft in der DGQ.

Montag – 18. September

Lean und QM – Zwei Welten prallen aufeinander!?

In einem immer stärker globalisierten Markt ist es mittlerweile Voraussetzung, Veränderungen und Verbesserungen nachhaltig umzusetzen. Dazu gehört neben einer entsprechenden Strategie, und Umsetzungskompetenz der Führung auch das Know How und der Einsatz jedes einzelnen Mitarbeiters des Unternehmens. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind die Grundlage jeder Verbesserung – auf welchem Wege man sie auch erreichen will.

Die Praxis zeigt, dass die Unterstützung der Qualitätsabteilung bei der Umsetzung von Lean Management oftmals nicht eingefordert oder berücksichtigt wird. Andersherum konzentrieren sich die Qualitätsverantwortlichen allzu oft auf Zertifizierungen und die technische Qualitätssicherung. Dabei wäre eine Synergie und Abteilungs-Zusammenarbeit ein wesentlicher Beitrag für einen nachhaltigen Erfolg. Der Referent Dr. Sebastian Schlörke, Geschäftsführer Schlörke Training und Beratung, hat bereits zahlreiche Projekte begleitet, welche Lean- und Qualitätsmanagement auf erfolgreiche Weise integriert haben uns wird aus seiner Erfahrung folgende Punkte vorstellen:

  • Was ist Lean Management?
  • Welche Art der Zusammenarbeit zwischen Lean- und QS/QM-Abteilung wäre sinnvoll?
  • Beispiele aus Produktion und Administration

Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr (bis ca. 19:00 Uhr) im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende gGmbH, Göttingen (Anfahrt).

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Kundenfeedback-Management der nächsten Generation

Kundenzufriedenheit und Loyalität sind Schlüsselfaktoren für ein erfolgreiches Unternehmen. Mobiles Internet und Social Media beeinflussen das Kundenverhalten maßgeblich. Es gilt daher sich an die veränderten Anforderungen anzupassen und über ein ganzheitliches Kundenfeedback-Management herausragende Kundenerfahrungen und eine emotionale Bindung an eine Marke/Unternehmen sicherzustellen.

Der Impulsvortrag von Helmut Kremer zeigt die Zusammenhänge von Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Kundenverhalten auf. Er wird Ihnen helfen, nachzuvollziehen wo ihr Unternehmen beim Kundenfeedback-Management heute steht und wird mit Ihnen Wege zu einem Kundenfeedback-Management der nächsten Generation aufzeigen. Die Veranstaltung richtet sich an Personen, die sich beruflich im QM-Umfeld bewegen, den Umgang mit ihren Kunden auf den Prüfstand stellen und optimieren wollen, um vorhandene Potenziale erfolgreich nutzen zu können.

Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr (bis 17:00 Uhr) in der IHK Limburg (Anfahrt).

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Dienstag – 19. September

Vierter Sitzungstermin der Erfa-Gruppe Qualitätsmanagement

Unternehmen stehen mehr denn je vor der Herausforderung, immer auftragsspezifischere Entwicklungen in immer kürzerer Zeit zu realisieren. In diesem Spannungsfeld benötigen vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit sehr innovativen, technischen Neuentwicklungen eine objektive, technische Beurteilungsmöglichkeit, inwieweit das Produkt bei Serienstart voraussichtlich die definierten Anforderungen erfüllen wird. Somit können im Idealfall durch die Identifizierung möglicher Unsicherheiten und technischer Risiken frühzeitiger als bisher verbessernde Maßnahmen eingeleitet und unnötige Kosten vermieden werden.

Im Rahmen des Forschungsprojektes RAPIDO wurde gemeinsam von der FH Südwestfalen, dem Fraunhofer IPT und Unternehmen eine Systematik entwickelt, mit der voraussichtliche Produktreife bei Serienstart schon in frühen Entwicklungsphasen systematisch ermittelt werden kann. Technische Herausforderungen und Verbesserungsmöglichkeiten können frühzeitig erkannt und so die Produktreife erhöht sowie das Risiko reduziert werden. Die Systematik erlaubt es, Aussagen über technische Lösungen und Risiken valider zu gestalten. Dadurch wird gewährleistet, dass am Ende des Entwicklungsprojekts ein Produkt entsteht, das die erforderliche Reife aufweist, um die Kundenanforderungen zu erfüllen.

Prof. Dr.-Ing. Karsten Fleischer von der Fachhochschule Südwestfalen wird uns in der nächsten Sitzung zum Thema Produktreifemanagement in frühen Entwicklungsphasen vortragen. Er ist an der FH SWF im Fachbereich Technische Betriebswirtschaft im Bereich allgemeiner Maschinenbau insbesondere Qualitätsmanagement tätig und schon seit vielen Jahren Mitglied unserer Gruppe/unseres Regionalkreises.

Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr (bis 17:00 Uhr) in der SIHK Hagen (Anfahrt).

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Mess- und Prüfmittelüberwachung – Die neuen Anforderungen der IATF 16949 und ISO 9001:2015 verstehen

Sowohl die ISO 9001:2015 als auch die IATF 16949 stellen diverse neue Anforderungen an die Mess- und Prüfmittelüberwachung. Die Auswirkungen, gerade aus der IATF heraus, sind signifikant und haben einen erheblichen Einfluss auf bestehende interne Mess- und Prüfmittelüberwachungsprozesse und Kosten. U.a. wird gefordert, dass Kalibrierzertifikate externer Kalibrierdienstleister ein Akkreditierungszeichen tragen müssen. Ist ein Werkstabilisierung somit nicht mehr zulässig? In dieser Regionalkreisveranstaltung klären wir den Zusammenhang auf und die Auswirkungen werden erläutert.

Ihr Referent an diesem Abend: Jörg Roggensack, Management Service und Qualifizierung.

Wir sind ab 18:00 Uhr (bis 20:00 Uhr) zu Gast bei der SAF Holland, Aschaffenburg (Anfahrt), die als Zulieferer im Automotive-Bereich ein gefragter Partner ist. Wir freuen uns auf die Einstimmung durch einen kurzen Rahmenvortrag über die Umsetzung der Regelwerke bei unserem Gastgeber.

Wir bitten um Ihre Anmeldung und freuen uns auf die Diskussionen mit Ihnen.

Donnerstag – 21. September

Produzieren für Morgen – Digitale Chancen in der QS
Norddeutsche Fachtagung

Bereits seit 2005 treffen sich, auf Einladung des Lübecker IT-Systemhauses JessenLenz, einem langjährigen DGQ-Mitgliedsunternehmen, einmal im Jahr Fachleute aus dem ganzen Bundesgebiet zur Norddeutschen Fachtagung für die Qualitätssicherung in der Hansestadt Lübeck. In diesem Jahr wird die Norddeutsche Fachtagung in Kooperation mit der IHK zu Lübeck und dem Bezirksverein des VDI innerhalb der Netzwerk-Veranstaltung „Produzieren für Morgen“ stattfinden.

Die inhaltliche und thematische Verbindung ist deutlich sichtbar, ist doch ein modernes Qualitätsmanagement längst ein wesentlicher Bestandteil der digitalen Geschäftsprozesse.

Das Konzept der Veranstaltung folgt der erfolgreichen Themenvielfalt der vergangenen Jahre. Referenten aus der Praxis vermitteln in kurzweiligen Vorträgen neues Wissen, das Lösungsansätze aufzeigt und direkt angewendet werden kann. So erhalten die Teilnehmer frische Impulse für die eigenen Prozesse und können im Austausch mit Berufskollegen neue Perspektiven und Chancen für die Qualitätssicherung entwickeln.

Der Themenschwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der „Digitalen Transformation der Prozesse“ und auf kommende Anforderungen in Richtung Industrie 4.0.

Weitere Informationen und Anmeldung zur kostenpflichtigen Veranstaltung

Energiemanagement: Norm bleibt, trotzdem alles neu? – Auswirkungen auf die Praxis

Die ISO Welt befindet sich in einem stetigen Wandel. Nicht nur die Revisionen der ISO 9001 für das Qualitätsmanagement und der ISO 14001 für Umweltmanagement bringen Veränderungen für Unternehmen mit sich. Auch die Normenfamilie rund um das Energiemanagement wurde erweitert. Hier wird es besonders interessant, da sich Spitzensteuerausgleich und EEG-Umlagebegrenzung auf eine erfolgreiche Zertifizierung beziehen.

Neu ist jedoch nicht die ISO 50001 selbst, sondern zunächst die ISO 50003. Diese Norm regelt die Anforderungen an Zertifizierungsgesellschaften zur Auditierung nach ISO 50001. Ab Oktober 2017 greifen neue Vorgaben, die Auswirkungen spüren ISO 50001-zertifizierte Unternehmen bereits jetzt. Besonders bei der Messung und kontinuierlichen Verbesserung der energiebezogenen Leistung (Energieeffizienz), sind Auditoren jetzt gehalten, genauer auf Nachweise zu schauen.

Die zentrale Kernfrage ist nun: Wie wirken sich diese neuen und veränderten Anforderungen auf mein Unternehmen aus – und wie kann ich mich am besten darauf vorbereiten?

Basierend auf langjähriger Erfahrung im Aufbau und Betrieb von Energiemanagementsystemen erkundet unser Referent Pascal Dürolf mit uns Lösungswege im neu gestalteten Anforderungsdschungel. Schließlich bringt die ISO 50003 im „Rucksack“ noch einige Begleiter mit: Mit ISO 50006 zu Energiekennzahlen, ISO 50047 zur Darstellung einer Energieeffizienzverbesserung und nicht zuletzt ISO 50015 zur Messung und Verifizierung wird der Stand der Technik für solche Nachweise neu definiert: Im Vortrag und Diskussionen entdecken und diskutieren wir die Auswirkungen der neuen Normen an Praxisbeispielen zu Kennzahlen und Energiezielen bis hin zu Effizienzmaßnahmen.

Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr (bis 19:00 Uhr) im WZL der RWTH Aachen (Anfahrt).

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Elektrostatische Entladungen (ESD) – zwischen Pflicht und Kür?

In den vergangenen Jahren wurden sehr große Fortschritte in der Halbleiterindustrie erzielt. Die elektronischen Bauelemente werden immer kleiner und schneller, für die Steuerung ist immer weniger Energie notwendig. Allerdings werden die Bauelemente auch immer empfindlicher gegenüber elektrostatischen Ladungen und Feldern. Heute stehen elektronische Bauelemente bereits bei weniger als 10 Volt elektrostatischer Aufladungen geschädigt werden.

Aus diesem Grund ist eine besondere Handhabung von ESD empfindlichen Teilen über den ganzen Handhabungsprozess dieser Komponenten notwendig.

Themen

  • Was ist ESD?
  • Wie entsteht ESD?
  • Warum sollten wir etwas über ESD wissen?
  • Warum überhaupt ESD-Schutz?
  • Verstärkungsfaktoren/Luftfeuchte/Materialien
  • ESD Schäden
  • Wahrnehmung/ESD im Alltag/Grundbegriffe
  • Norm/EPA/Verpackung

Ihr Referent an diesem Abend: Andreas Hellwig, ESD Koordinator der Würth Elektronik eiSos, Waldenburg

Ab 18:00 Uhr treffen wir uns zu einem Get-together, die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr im Ballei Restaurant, Neckarsulm (Anfahrt). Abgerundet wird der Abend mit einer anschließenden Fragen- und Diskussionsrunde.

Wir freuen uns auf Sie!

Zur Anmeldung

Es war keine Veranstaltung in Ihrer Nähe dabei? Dann besuchen Sie die Seite Ihres DGQ-Regionalkreises und schauen Sie, welche Veranstaltungen rund um das Thema Qualitätsmanagement Sie in den kommenden Wochen erwarten. Für Ihre sichere Planung bitten wir Sie außerdem, sich am aktuellen Tag auf der Seite des Regionalkreises zu informieren, ob die Veranstaltung stattfindet oder ausgebucht ist. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünschen eine spannende Woche!

Über den Autor:

Laura Langendorf ist 22 Jahre alt und hat Ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit den Schwerpunkten Marketing/Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit/Veranstaltungsmanagement bei der DGQ absolviert. Seit Juni 2017 unterstützt Sie das Team Mitgliederservice.

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